Gedenken an Elma

Ein Jahr ist es her, dass die 17-jährige Elma gewaltsam aus ihrem Leben gerissen wurde. 

Wie gewöhnlich für Mädchen in ihrem Alter war sie abends mit einer Freundin am Rheinufer unterwegs, wo sie den Deutsch-Kenianer Brian S. kennenlernte. Sie begleitete ihn zuerst in eine Shisha-Bar und anschließend in seine Flüchtlingsunterkunft. Dadurch verpasste sie ihren letzten Zug und war gezwungen, dort zu bleiben. Er überrumpelte das Mädchen und vergewaltigte sie. Als Elma ihm daraufhin mit einer Anzeige drohte, erdrosselte er sie. 

Jetzt ist Elma tot. Sie wird niemals 18 werden, alleine Auto fahren oder die Welt erkunden, wie es sich so viele Mädchen in ihrem Alter erträumen. 

Wir waren gestern vor der Obdachlosen- und Asylunterkunft in Sankt Augustin Menden. Der Ort, an dem Elma ermordet wurde. Außer ein paar ausgebrannten Grabkerzen fanden wir nichts mehr, was auch nur im Geringsten auf den viel zu frühen Tod des Mädchens und diese abscheuliche Tat hinweisen könnte. Um ihr zu gedenken, stellten wir ein Kreuz auf und hinterließen Kerzen und Blumen. 

Für uns ist sie keine weitere Nummer in der Statistik, kein "Einzelfall". Wir werden sie nicht vergessen!

Jeck in den Untergang

Heute startete die neue Karnevalssaison in #Köln. Alle Jecken aus dem Umland fuhren nach Köln, um dies gebührend zu feiern. Doch seit den Silvesterübergriffen 2015/16 hat sich die Atmosphäre in der Domstadt verändert: hohe Polizeipräsenz, Bauzäune und einige Polizeieinsätze überschatten das bunte Treiben. Innerhalb der letzten Jahre lässt sich eine drastische Zunahme von Sexualstraftaten im öffentlichen Raum erkennen. Das bleibt auch an Karneval nicht aus. 2016 wurden mehr als doppelt so viele Sexualdelikte an Weiberfastnacht angezeigt als noch im Vorjahr. Die Polizei Köln begründete diese Steigerung zum Teil damit, dass "sich die Anzeigebereitschaft der Frauen verändert hat". Auch im vergangenen Jahr kam es neben Saufexzessen zu schweren sexuellen Übergriffen. Direkt am Dom wurde eine 42-Jährige in einem Dixie-Klo vergewaltigt.
Wir wollen diesem Zustand nicht länger tatenlos zusehen. Deswegen waren auch wir heute in Köln. #lukreta

Flyeraktion in Bonn

Gestern waren wir in Bonn unterwegs. Die ehemalige Bundeshauptstadt sticht nicht selten ins Auge, wenn es um Gewalt an Frauen geht. Der Bonner Hauptbahnhof oder die Bonner Siegaue stehen nur symbolisch für Plätze, die hier zunehmend von Frauen gemieden werden.
Wir wollen diesem Zustand entgegen treten! Deshalb verteilten wir Flyer und Taschenalarme, um auf das Sicherheitsrisiko für Frauen aufmerksam zu machen.

Ist das unsere Zukunft?

Wir waren gestern am #Rheinbad in #Düsseldorf. In den letzten vier Wochen musste das Freibad dreimal geräumt werden, weil "junge Männer", größtenteils nordafrikanischer Herkunft, randalierten, Rutschen und Sprungtürme besetzten und Badegäste belästigten

 

Deutschlandweit kommt es aktuell beinahe täglich zu Ausschreitungen, sexueller Belästigung, Grapschattacken bis hin zu Massenschlägereien in öffentlichen Schwimmbädern. 
Kaum eine Stadt bleibt verschont.
Als Konsequenz auf die  ständigen Unruhen folgen Ausweiskontrollen, Videoüberwachung, zusatzliche Security-Kräfte und die Einführung exklusiver "Frauenschwimmzeiten".

Ist das unsere Zukunft?
Während unsere Außengrenzen weiter ungeschützt sind, gleichen unsere Freibäder Festungen.
Wir wollen uns jederzeit sicher fühlen und unsere Freibad-Gänge nicht nach Sicherheitspersonal und exklusiven Schwimmzeiten richten. Deshalb waren wir gestern in Düsseldorf, um ein Zeichen gegen diesen Wahnsinn zu setzen!